Gastlich

Wiesbadens beliebtestes Fest: Das Wilhelmstraßenfest

Die Wiedereröffnung des renovierten Staatstheaters im Jahr 1977 war der ursprüngliche Anlass des ersten „Theatriums“. Der Name setzte sich aus den Wörtern „Theater“ und „atrium“ („im Freien“) zusammen. Die ersten Attraktionen waren Bratwurst und Bier, künstlerische Einlagen sowie eine Versteigerung glanzvoller Requisiten und Kostüme aus dem Fundus des Hessischen Staatstheaters. Inzwischen hat sich diese Veranstaltung zu einem Straßenfest-Klassiker entwickelt, dessen Termin in Wiesbadener Kalendern fest eingetragen ist.

Damals waren die Wiesbadener angetan von den exquisiten kulinarischen Angeboten des Straßenfestes. Schon sehr bald war die Wilhelmstraße jedes Jahr Mitte Juni Treffpunkt für alles, was Rang und Namen hatte. Große Namen wie Fürst Metternich, Henkell, Veuve Clicquot, Pommery, Moët + Chandon, Taittinger und Der Krug konnten alljährlich beachtliche Umsätze an den beiden Festtagen verzeichnen. Die Redaktion des Magazins „Feinschmecker“ bewirtete geladene Gäste zum Theatrium – und Wiesbadens Straßenfest galt sehr bald als ein Treffpunkt für die „Reichen und Schönen“.

Über die Jahre wurde das Theatrium auf die Bedürfnisse und Wünsche der Besucher abgestimmt – eine bunte Mischung für jedermann. Jung und Alt, Kulturbeflissene, Jazzliebhaber, Freunde der Straßenkunst und kulinarische Genießer finden hier, was das Herz begehrt.

Im Jahr 2002 feierte das Theatrium 25-jähriges Jubiläum. Zu diesem besonderen Anlass präsentierte das Hessische Staatstheater eine klassische Operninszenierung von La Traviata, bei der internationale Weltstars mitwirkten. Als Highlight wurde die Vorstellung auf eine Großleinwand von 42 Quadratmetern übertragen. So kamen die Besucher in den Genuss eines einzigartigen Open-Air Opernerlebnisses. Zum 30. Geburtstag des Theatriums feierten die Wiesbadener ihr Wilhelmstraßenfest ganze vier Tage lang.

Weitere Informationen unter:

http://www.wiesbaden.de/leben-in-wiesbaden/freizeit/feste/wilhelmstrassenfest.php

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